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Schutz bei Stürzen - Umfrageergebnisse aus Senioreneinrichtungen - Osteoporose
Das Risiko, sich bei einem Sturz eine Oberschenkelhalsfraktur zuzuziehen, wächst mit fortgeschrittenem Alter überproportional. Nicht zuletzt deshalb, weil der Knochenabbau (Osteoporose) eine Krankheit ist, von der überwiegend ältere Menschen betroffen sind.
Sturzgefährdeten Personen wird daher dringend empfohlen, zur Vermeidung von Sturzverletzungen einen Slip mit Hüftprotektoren zu tragen.
Eine Umfrage in Senioreneinrichtungen ergab folgendes Ergebnis
Etwa ein Drittel aller Menschen über 65 Jahre stürzen mindestens einmal pro Jahr. In einer Studie haben 56 Probanden im Alter von 55 bis 101 Jahren in sechs unterschiedlichen Senioreneinrichtungen die Hüftprotektoren auf Sicherheit und Tragekomfort getestet. Nach 7 Monaten Test haben sich 76,8 Prozent aller Teilnehmer für eine hohe Trageakzeptanz ausgesprochen. Bei den an Demenz erkrankten Senioren waren es sogar 84,7 Prozent.
Die Akzeptanz der viscoelastischen Hüftschutzsysteme wird somit als hoch eingestuft.
Osteoporose: Knochen brauchen auch Vitamin D
Osteoporose - Knochenschwund - ist die häufigste Knochenerkrankung überhaupt. Sie führt zur Abnahme der Knochenmasse, -struktur und -funktion und bewirkt eine schmerzhafte Instabilität des Skelettes. Die Folge ist eine rapide ansteigende Knochenbruchgefahr. Betroffen von Osteoporose sind vor allem Frauen, wobei das Erkrankungsrisiko mit dem Alter steigt. Betroffen sind aber auch Männer.
Die Basistherapie besteht in einer ausreichenden Zufuhr von Kalzium, da Kalzium der wichtigste Baustein für einen gesunden Knochen ist. Der Einbau von Kalzium in den Knochen unterliegt jedoch der Kontrolle spezieller Knochenhormone, zu denen auch Vitamin D gezählt wird. Das bedeutet, dass selbst eine optimale Kalziumversorgung nicht viel hilft, wenn Vitamin D fehlt.
Eine Datenanalyse aus sieben US-Studien, aber auch neue Zahlen aus einer Umfrage bei 100 deutschen niedergelassenen Orthopäden deuten darauf hin, dass viele Osteoporosepatienten mit Vitamin D unterversorgt sind. Die befragten Fachärzte schätzen, dass etwa 80 Prozent der Osteoporosepatienten nicht genug Vitamin D durch ausreichende Sonnenexposition selbst bilden oder sich durch die Ernährung zuführen. Sie halten deshalb die Gabe eines Vitamin D Präpatates bei vier von fünf Osteoporosepatienten für angebracht.
Hartmann Pflegedienst Heft 2/2010
Anti-Dekubitus - Schutz vor dem Wundliegen - Schutz der Ferse oder dem ganzen Fuß
Da die alternde Haut eine verringerte Regenerationsfähigkeit besitzt, führt Inkontinenz in vielen Fällen zu Druckgeschwüren (Dekubitus). Die wiederum sind die Ursache dafür, dass die Betroffenen ins Krankenhaus eingewiesen werden müssen. Die Körperregionen, wie Ellenbogen oder Fersen, lassen sich jedoch vorbeugend mit speziellen Anti-Dekubitus-Produkten, wie Fersenschuhe oder Fersenschoner, schützen.
Pflegewäsche - durchdachte Funktionen erleichtern die Pflege und sparen wertvolle Pflegezeit
Vielseitige Sicherheit - Schutz für Tag und Nacht
Mit fortschreitendem Alter leiden viele Menschen an Inkontinenz oder motorischer Unruhe.
Mit Hilfe von Pflegebodys, Pflegeoveralls und Schlafsäcken kann eine fachgerechte Pflege gewährleistet werden.
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Nicht nur bei schweren Krankheitsbildern wie Demenz, Alzheimer und Parkinson, sowie in der Psychiatrie und Gerontopsychiatrie, sondern auch in allen Bereichen der stationären und häuslichen Altenpflege stellen Pflegebodys, Overalls und Schlafsäcke unverzichtbare Hilfsmittel dar.
Selbständiges Ausziehen und das damit einhergehende Auskühlen des Patienten können auf diese Weise vermieden werden.
Bettschutz - wasserundurchlässge und pflegeleichte Lösungen rund um das Bett
Für eine ungestörte Nachtruhe - Schutz und Liegekomfort
Bettschutzauflagen und Spannbetttücher dienen dem Schutz der Matratze vor dem Durchnässen. Bei zeitlich begrenzter Nutzung oder in der Kurzzeitpflege können einfache Auflagen aus PVC verwendet werden.
Beschichtete Bettauflagen (Frottee oder Molton) haben zusätzlich eine saugende Funktion und erhöhen den Liegekomfort. Sie werden über das Bettlaken gelegt, sodass bei einer Miktion (Einnässen) nur die Bettauflage gewaschen werden muss.
In der Schwerst-, Langzeit- und Intensivpflege werden Auflagen aus PU (Polyurethan) eingesetzt. Sie sind nicht nur strapazierfähig, sondern auch atmungsaktiv und verringern durch ihre Elastizität das Risiko des Wundliegens.
Mehrfach-Bettauflagen sind außerdem stark saugfähig und beugen ebenfalls dem Wundliegen vor. Bei motorischer Unruhe des Betroffenen sollte man die Fixierung der Unterlagen durch Seitenteile, Eckgummis oder Umspannung berücksichtigen.
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Häufigstes Argument: "Die Schuhe lassen sich ohne Aufwand und ohne fremde Hilfe An- und Ausziehen. Durch die Klettverschlüsse passen sich die Schuhe dem Fuß perfekt an."
Druckempfindlichkeit, Verletzungen, Deformationen oder postoperative
Maßnahmen im Zehen- oder Ballenbereich erfordern oftmals ein Schuhwerk
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